Luftbrücke Frankfurt-Berlin 1948-1949 e.V.
Luftbrücke Frankfurt-Berlin1948-1949 e.V.

E h r e n m i t g l i e d e r/ honorary members

Ehrenpräsident/Honorary President: COL. Gail S Halvorsen USAF (ret) , USA "The Berlin Candybomber"

COL. GAIL S. HALVORSEN  USAF (ret.) 

 

" Der Candybomber "      " The Candy Bomber "

 

" Onkel Wackelflügel "      " Uncle Wiggly Wings "

 

" Der Schokoladen Pilot "  " the Chocolate pilot " 

 

 

Mehr im LINK  " COL. Gail S. Halvorsen "

Ehrenvorsitzende/Honorary Chairwomen: Celeste Warner Heymann, Gernsheim

Ehrenbeisitzer/Honorary Chairmember: Karl Haehn, Berlin

Ehrenmitglied/Honorary Member: Helmut Esser, Dietzenbach

Ehrenmitglied/Honorary Member: Gisela Raineri, Frankfurt

Als junge Frau erlebt Gisela Raineri die Berliner Luftbrücke hautnah - von Frankfurt aus.

Sie arbeitete als Freiwillige für die hungernden Kinder in Berlin.

Fäden abschneiden, Papier festhalten, Knoten anziehen. An jeder Ecke. Und dann wieder

von vorne. Die Handgriffe kann Gisela Raineri heute noch ganz genau Nachvollziehen.

Jeden Abend, über Monate, saß sie iergendwo im Frankfurter Flughafen, der damals noch kein riesiger, moderner Knotenpunkt war. 

Wie of sie geschnitten und geknotet hat, weiß die heute 88-jährige Frau heute nicht mehr.

Tausende Male, vielleicht zehntausende Male. Für die Berliner Kinder. Um ihnen das Leben zu retten - gemeinsam mit Gail Halvorsen, der als "Candy-Bomber" in die Geschichte eingehen sollte. Gail Halvorsen war einer der ersten, amerikanischen Piloten, die den Menschen in der geschlossenen Stadt helfen wollten. Halvorsen will mit Taschentuchfallschirmen, an denen Schokolade baumelt, helfen. "Weil er die Kinder auf seinen Flügen gesehen hat" erinnert sich Gisela Raineri. Sie erlebt die Geburtsstaunde der Luftbrücke hautnah. Eine beispiellose Episode der deutschen Geschichte, an deren Ende über 275 000 Flüge mit mehr als zwei Millionen Tonnen lebenswichtige Güter stehen. All das beginnt für die junge Gisela Raineri mit einer Radiodurchsage. Ein Sack voller Taschentücher.  Am Flughafen werden noch freiwillige Helfer gesucht, lautet die Meldung. In der Verwaltungszentrale. Gerade war die Schillerschule abgebrannt und das Schwanheimer Mädchen, das aus Schweidritz in Schlesien hier ankommt, mitten in den Wirren des zu Ende gegangenen Krieges. "Über Nacht kamen die Soldaten und wurden eingeteilt", erinnert sich Gisela Raineri an die Szenerie. Einer von ihnen war Gail Halvorsen. " Der stand plötzlich mit einem Sack voller Taschentücher vor mir"

Ab dann wurde geschnitten, festgehalten und geknüpft und Schokolade drangehängt. Jeden Abend nach der Arbeit in der Verwaltung. Denn die Lebensmittel in der eingeschlossenen Stadt sollten für etwa einen Monat reichen. Deshalb ist Gail Halvorsen jeden Tag zwei-bis dreimal nach Berlin geflogen. Der  "Schokoladen-Onkel", "Candy-Bomber", der "Onkel Wackelflügel". Der Spitzname eintsteht, weil er beim Anflug auf Tempelhof mit den Flügeln gewackelt hat. So konnten die Kinder ihn kommen sehen.  Das wissen bald viele. Es wurden immer mehr und sie schreiben ihrem Onkel Wackelflügel zahlreiche Briefe. Gisela Raineri übersetzt sie für Gail Halvorsen. Ein Junge fügt sogar eine Skizze seines Hauses bei und bittet, zielgenauer abzuwerfen. Als es wieder nicht klappt, schreibt er sogar: "Du bist vieleicht ein Pilot ! Wie habt ihr überhaupt den Krieg gewonnen ?"  Als die sowetische Blockade im September 1949 endet, ist das eine "große Erlösung", wie Frau Raineri sagt. Ein Jahr später reist sie zum ersten Male nach Berlin, "wo das Alles wieder hochkommt".

Aber erst nach 60 Jahren hat sie Gail Halvorsen wiedergesehen. Im Jahre 2008 trafen sich Gisela Raineri und Gail Halvorsen, für den sie so viele Fallschirme geknüft hat , zum Jubileum " 60 Jahre Luftbrücke"  im Frankfurter Römer. Dort stellte Gail Halvorsen auch seine Memoiren vor. Danach hat sie Gail Hallvorsen, mit " ihrem Verein"  Luftbrücke

Frankfurt- Berlin 1948-1949 desöfteren getroffen und ist stolz, mit ihm, schon damals für die deutsch-amerikanische Freundschaft gearbeitet zu haben. 

Das Alles  möchte sie auch aufschreiben. Aber nicht für die Öffenlichkeit, sondern nur für ihre Kinder und Enkel.

"Gerade ist sie im Jahre 1939". Also kurz vor dem Krieg - und lange vor der Luftbrücke und den vielen, vielen Taschentuchfallschirmen, an denen Schokolade zu den Berliner Kindern herabschwebte. 

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Ehrenmitglied/Honorary Member: Traute Grier, Oberursel

Ehrenmitglied/ Honorary Member: Mercedes Wild, Berlin

Ehrenmitglied/ Honorary Member: Hans Joachim Bergschwenger, Wiesbaden

Ehrenmitglied/Honorary Member: Siegfried Kugies, Trebur

Im Juni 1948 hatte der damals 21 Jahre alte Siegfried Kugies, frisch aus der amerikanischen Kriegsgefangenschaft zurück, bei der Bundesbahn eine Einstellung bekommen. Im Januar 1949 wurde er als Rangierer zum Bahnhof Walldorf nahe der Rhein Main Airbase abgestellt. Hier wurden rund um die Uhr Kohlenzüge aus dem Ruhrgebiet rangiert und entladen, um die  Kohle mit den Flugzeugen der Luftbrücke  nach Berlin zu transportieren, erinnert er sich . " Ein Zug mit 50 Waggons musste binnen 2 Stunden abgeladen werden." Dass Siegfried Kugies während der Kriegsgefangenschaft die englische Sprache lernte, beeinflußte sein Leben maßgeblich. "Der Lange spricht englisch", sprach sich schnell herum und schon bald wurde Siegfried Kugies zum wichtigen Ansprechpartner und Helfer der Amerikaner bei der Vorbereitung für die Transporte der Bundesbahn. Vor allem einer seiner alten Freunde ist es, der um die Zusammenarbeit zwischen Bahn und Flugzeug weiß. "Gail sagte immer zu mir: " With railway- yes! But without railway we could fly only ten Kilos". Siegfried Kugies lacht. Gail, das ist Gail Halvorsen. Die lebende Legende, Symbol der deutsch-amerikanischen Freundschaft. Später kam Siegfried Kugies der gute Drath und die Englischkenntnisse zugute. Bei der Bundesbahndirektion Frankfurt übernahm er das Aufgabengebiet "Verkaufsförderung, Touristik, Presse und Öffentlichkeitsarbeit" für die britischen, kanadischen und amerikanischen Streitkräfte in Deutschland.

Noch heute hat der nun 90 jährige noch sehr viel Kontakt mit Freunden und Bekannten in USA.

Ehrenmitglied/Honorary Member: Dr. Hellmuth Bergmann, Oetrange

 

 

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